Astro-Fotografie
Die Beobachtung des Sternenhimmels fasziniert mich seit ich denken kann. In meiner Kindheit durfte ich durch die Fernrohre meines Großvaters Planeten, Mond und Sterne beobachten. Durch eifriges Lesen des „Himmelsjahres“ bekam ich schnell einen Überblick der Sternbilder und konnte so auch lichtschwache Objekte leicht auffinden. Jedoch war mein einziges Beobachtungsgerät lange ein einfaches 10x50 Fernglas. Die Beobachtungen beschränkten sich in der Hauptsache auf helle Sternhaufen und Galaxien. Als ich meine ersten PC bekam programmierte ich ein kleines Progrämmchen in „TurboBasic“ mit dem ich die Planetenstellungen zumindest quantitativ zu einer beliebigen Zeit darstellen lassen konnte.
 
Meine ersten Gehversuche, den Nachthimmel auch fotografisch festzuhalten waren jedoch eher frustrierend. Ich versuchte mit einer KB-Kamera und einem recht empfindlichen S/W-Film Fotos von Sternbildern zu machen. Jedoch gab es schon bei der Entwicklung des Films Probleme. Die Bilder wurden erst gar nicht entwickelt. Das Labor meinte wohl, der Filmsteifen wurde nicht belichtet; Daher wurden auch keine Prints angefertigt. Das Interesse ließ entsprechend schnell wieder nach. Nicht zuletzt weil ich keine vernünftige, lichtstarke, Kamera hatte und an eine Nachführung der Erddrehung nicht zu denken war. Außerdem frustrierte das lange Warten auf die Entwicklung der Filme und die Kosten waren auch nicht unerheblich. Das Thema Astro-Fotografie ist daher für viele Jahre in Vergessenheit geraten.
 
Durch die Optik-Vorlesung an der BA wurde ich jedoch Anfang 2007 wieder neugierig. Zu dieser Zeit tauchte auch der Komet „McNaught (C/2006 P1) am Abendhimmel auf. Mit meiner FZ10-DigiCam versuchte ich den Kometen festzuhalten. Und was soll ich sagen: Es ließ sich auf den Bildern ein Komet erkennen. Also beschloss ich, auch nachts mal auf das Sternbild „Orion“ zu halten, ein paar Bilder mit kurzer Belichtungszeit zu machen und diese dann am PC zu einem einzigen Bild zu „Stacken“. Ging auch wunderbar.
 
Die Neugierde stieg weiter. Eine Nachführung musste her. Bei eBay entdeckte ich einen Newton mit GoTo-Steuerung und Nachführung für 130€. Der musste her. Zwischenzeitlich wurde ich von einem Großvater auf einen Zeitungsbericht aufmerksam gemacht. In Brittheim, nahe Rosenfeld, wurde ein 80cm-Teleskop in Betrieb genommen. Über die Homepage der Sternwarte bin ich auf die Homepage von Silvia Kowollik gestoßen. Silvia ist eine engagierte Planetenfotografien. Ihre Bilder von Saturn sind erstklassig. Die Optik mit der sie fotografiert ist mit 6“ und 8“ eigentlich nicht sehr groß, aber durch die spezielle Aufnahmetechnik, die Sie verwendet, kommen tolle Ergebnisse zustande, die vor wenigen Jahren nur durch Großteleskope machbar gewesen wären. Kurzerhand setzte ich mich mit Silvia in Kontakt und sie weihte mich in die Kunst der WebCam-Fotografie ein. Durch das Internetforum Astronomie.de konnte ich weitere wertvolle Tipps sammeln. Aber der Worte genug: Schaut selbst, was heute mit einfachen Mitteln geht. Der Entwicklung im Bereich digitaler Bilderfassung sei Dank ...    
Planeten-FotosAstroFotografiePlanetenA.htmlAstroFotografiePlanetenA.htmlshapeimage_5_link_0
DeepSky-FotosAstroFotografieDeepA.htmlAstroFotografieDeepA.htmlshapeimage_6_link_0
Mond-FotosAstroFotografieMondA.htmlAstroFotografieMondA.htmlshapeimage_7_link_0
Kometen-Fotos u. SonstigesAstroFotografieKometen.htmlAstroFotografieKometen.htmlshapeimage_8_link_0
Sonnen-FotosAstroFotografieSonneA.htmlAstroFotografieSonneA.htmlshapeimage_9_link_0